Neues Erdbebenhaus

moderner Breitband-Seismograph

Neues Erdbebenhaus

Auf der Nord- und Ost-Seite des Erdbebenhauses wurde im Jahr 1925 das so genannte „Neue Erdbebenhaus" gebaut. In diesem Haus waren weitere im Institut entwickelte Seismographen sowie eine Eichvorrichtung aufgebaut, von denen aber nichts mehr vorhanden ist. Heute dient dieses Haus als Magazin, in dem sich noch eine Spritzkabine der mechanischen Werkstatt sowie einige historische Geräte befinden.

Erdbeben "donnern" durch den Raum

Ferner finden hier Erläuterungen und Vorführungen für die Besuchergruppen statt. So werden – vergleichbar mit dem Hörbarmachen des Walgesangs – die seismischen Wellen eines Erdbebens derart komprimiert, dass sie wie ein anhaltendes Donnern zu vernehmen sind.

Modernes Breitband-Seismometer

Seit 2005 registriert im Neuen Erdbebenhaus ein modernes Breitband-Seismometer Erderschütterungen. Damit gibt es Vergleichsmöglichkeiten zwischen alt und neu, und die Göttinger Station bleibt Mitglied im Netzwerk deutscher Erdbebenstationen. Die Daten werden über das Internet kontinuierlich an die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Hannover übertragen. (siehe auch Messinstrumente)

Das neue Erdbebenhaus
Arbeit am modernen Seismometer